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Schiffbruch mit Tiger

In Yann Martels Roman „Schiffbruch mit Tiger“ erzählt der Protagonist Piscine (Pi) Molitor Patel, wie er als Schiffbrüchiger über 200 Tage auf einem Boot im Ozean verbrachte. Dabei ist nicht die Dauer des Zeitraums so außergewöhnlich, sonder vielmehr die Tatsache, dass ein ausgewachsener Tiger mit im Rettungsboot sitzt.


In den ersten Kapiteln beschreibt Pi sein Leben als Sohn eines indischen Zoodirektors, wie er zu seinem eher ungewöhnlichen Namen kommt, dass er Vegetarier ist und sowohl Hinduist, Christ und Moslem zugleich wird. Als er etwa 16 Jahre alt ist, entschließen seine Eltern den Zoo aufzulösen und nach Kanada zu reisen, mit einem Schiff, auf dem einige der Tiere mitfahren.
Dann sinkt das Schiff und Pi kann sich als einziger auf ein Rettungsboot retten, auf dem jedoch bereits ein Zebra und eine Hyäne sind. Kurze Zeit später kommt auch Richard Parker, ein Tiger in das Boot geschwommen, sowie ein Orang-Utan Weibchen.
Einige Tage später wird das verletzte Zebra von der Hyäne gerissen und es kommt zu einem Kampf zwischen Orang-Utan und Hyäne, den die Hyäne gewinnt.
Schließlich kriegen sich die Hyäne und der Tiger in die Haare und es bleiben nur noch Pi und der Tiger Richard Parker übrig.
Es beginnt eine lange Schiffsreise, bei der immer wieder die Rationen und das Wasser knapp werden. Pi überlegt sich, wie er mit dem Tiger an Bord auskommen kann und hat die Idee, den Tiger zu dressieren.

Das ganze ist auf einer wahren Geschichte basiert, den Protagonisten hat es wirklich gegeben. Er ist jedoch der Einzige, der diese Geschichte in dieser Form bestätigen kann.
Ein faszinierendes Buch, das sehr viel von dem, was Pi durchmachen muss, wieder gibt.

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