Vor geraumer Zeit hatte ich das Buch “QED – Quantenelektrodynamik” von Richard P. Feynman gelesen. Feynman war ein US Physiker, der für seine Arbeiten über die QED 1965 den Nobelpreis erhielt. Die Besonderheit an Feynman ist jedoch sein liberaler Lebensstil (er besuchte regelmäßig Striptease-Bars zum Entspannen), sowie seine Versuche, die Physik in einer Form zu erklären, welche nicht durch mathematische Formalien, sondern durch anschauliche Beispiele bestimmt wurden. Doch zurück zur QED.
Feynman beschreibt in seinem Buch QED die elementaren Quanteneigenschaften der Lichtpartikel auf eine durchgehend verständliche Art und verblüffte mich mit (für mich) neuen Vorstellungen vom Verhalten des Lichts. Besonders eingeprägt hat sich mir dabei folgendes:
Sowohl Elektronen als auch Photonen stellen Quanten dar, kleinste Mengen von Energien, die natürlich zusammengelegt werden können und verschmelzen. Da aber die neue Menge Energie instabil ist und Quanten nur in bestimmten Energiemengen vorkommen, wird die verschmolzene Energie wieder aufgeteilt, in die Energiemenge des Elektrons und in die des Photons.

