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Quanten-Wasser Modell

Vor geraumer Zeit hatte ich das Buch „QED – Quantenelektrodynamik“ von Richard P. Feynman gelesen. Feynman war ein US Physiker, der für seine Arbeiten über die QED 1965 den Nobelpreis erhielt. Die Besonderheit an Feynman ist jedoch sein liberaler Lebensstil (er besuchte regelmäßig Striptease-Bars zum Entspannen), sowie seine Versuche, die Physik in einer Form zu erklären, welche nicht durch mathematische Formalien, sondern durch anschauliche Beispiele bestimmt wurden. Doch zurück zur QED.

Feynman beschreibt in seinem Buch QED die elementaren Quanteneigenschaften der Lichtpartikel auf eine durchgehend verständliche Art und verblüffte mich mit (für mich) neuen Vorstellungen vom Verhalten des Lichts. Besonders eingeprägt hat sich mir dabei folgendes:

Wenn Licht an einer Oberfläche, wie z. B. einem Spiegel, reflektiert wird, dachte ich bisher, dass man sich das Photon wie einen Tischtennisball vorstellen kann, welches von einem Atom an der Reflektionsoberfläche zurückprallt. Doch nach Feynman ist dies nicht der Fall. Das Photon wird von dem jeweiligen Atom (, eigentlich einem der Elektronen eines Atoms) aufgenommen, auf das er trifft, und kurze Zeit später wird ein neues Photon von demselben Atom abgegeben. Ich habe mir das ganze mit Wasser verbildlicht: Das Photon stellt dabei einen Wassertropfen dar, welcher auf eine Pfütze trifft. Zuerst verschmilzt der Wassertropfen mit der Pfütze, und kurz darauf wird von der Pfütze ein neuer Wassertropfen abgegeben, der in Form und Grö�e dem einschlagenden Wassertropfen entspricht, aber halt nicht derselbe ist.
Sowohl Elektronen als auch Photonen stellen Quanten dar, kleinste Mengen von Energien, die natürlich zusammengelegt werden können und verschmelzen. Da aber die neue Menge Energie instabil ist und Quanten nur in bestimmten Energiemengen vorkommen, wird die verschmolzene Energie wieder aufgeteilt, in die Energiemenge des Elektrons und in die des Photons.

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2 Responses to “Quanten-Wasser Modell” »»

  1. Comment by TestMaster | 1:58 19.03.06|X

    Hallo,

    hmmmm ja gut und weiter..??
    Was sagt/hilft uns das?.

    Für mich ist es aber ein wenig „getrickst“ bzw gar „gefährlich“.
    Wenn man eine Wasserpfütze hat mit einer xx-Menge an Wasser bestehend aus einzelnen Wassertropfen.
    Fällt nun ein Wassertropfen hinein und soll wieder in GröÃe und Menge abgegeben werden, so entsteht für einen ganz ganz kurzen Augenblick ein „zu viele Wassertropfen in der Pfütze“. Sprich ein Wassertropfen fäll in die Pfütze somit erhöht sich das Volumen desser um +1 Wassertropfen, das dieser sofort mit -1 Wassertropfen wieder ausgeglichen ist ist klar. ABER diese Abgabe des Wassertropfens würde eine gewisse Zeit x dauern. Was passiert also mit der Pfütze wenn +1 Wassertropfen drin sind er aber noch nicht abgegeben wurde.
    Und was passiert wenn 1000000 Tropfen auf einmal in die Pfütze reinfallen??.
    Besteht bei der Reflektion von Photonen eine Zeitliche differenz oder werden die Photonen vom Spiegel „ohne“ Zeitverlus reflektiert.
    Ich bin mir nicht sicher aber das „Tropfen—>Pfütze; Pfütze—>neuer anderer Tropfen“ müsste eine Zeit verbrauchen die man Messen könnte. Also würden Reflektionen mit einer gewissen verzögerung stattfinden!!
    Weià nicht gibt es da verzögerung??

    Also nochmal Kurzfassung:
    Pfütze

  2. Comment by Secco | 9:44 20.03.06|X

    Soweit ich das verstanden habe, gibt es dabei keine wirklichen zeitlichen Verzögerungen. Das Ganze läuft etwa bei Lichtgeschwindigkeit ab. Damit ein neues Photon abgegeben wird, muss die Oberfläche natürlich auch reflektierend sein. Wenn man z.B. ein schwarzes Tuch mit viel Licht bestrahlt, dann wird dieses heisser.

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