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8 BIT

8 BIT – selected amiga works (1998)

Von Jan Förster (Bionic Slave) und M. Serhat Cinar (silver spyder sam) mit einem Track von Christoph Seiler (Kid Humanoid).
100% pure 8 bit amiga sound.


Gegen 1998 legten Jan und ich ein paar unserer Lieblingstracks zusammen zu einem Album. Zu dieser Zeit hatten wir technisch nur den 8 Bit Sound des Amigas zur Verfügung.
Die Tracks stammen in etwa aus dem Zeitraum von 1995 bis 1998, bis auf den Track von Christoph, der uns in unserem Machen sehr stark inspirierte, zumal er sich schon einige Jahre vor uns mit dem Tracker am Amiga beschäftigte. Der Track von Christoph müsste aus dem Zeitraum 1990-1992 stammen.

silver spyder sam – Puup’n’Peep
Als wir uns entschlossen hatten, eine gemeinsame CD aufzunehmen, bastellte ich dieses Stück aus ein Paar alten Aufnahmen von Jan und mir, auf denen wir mit einem Mikrofon herumgeblödelt hatten, zusammen.
Bionic Slave – Deep In Da Sea
Ein progressiver Remix eines Klassikers aus der Sesamstraße. Ja, zu der Zeit war es irgendwie üblich, Kinderlieder aus Spaß in einer etwas härteren Technoversion zu Covern. Jan ist dieser nicht zu harte und angenehm melodische Ohrwurm sehr gut gelungen.
Bionic Slave – Overture To The Sun
silver spyder sam – Hypnotic Jelly
Etwas psychedelisch warm wurde mir ums Herz, als ich eine Synthie-Melodie etwas langsamer abspielte. So entstand das recht lange Outro dieses Stückes.
silver spyder sam – We’ll Assimilate U
Der (sehr verzerrte) Sample „We’ll assimilate you“ stamm aus Star Trek und ist der Leitspruch der Borg. Zu dem Thema hatte mich Markus Schäfer inspiriert. Passend stellte ich organisch/mechanische Elemente synergierend und hart zusammen.
silver spyder sam – Pale Moon Crater
Moon war damals Symbol für vieles: Die silberne, pfahle 303, die WG Mond, meine Liebe und mein Hass.
Bionic Slave – Profan
Bionic Slave – Mission
Bionic Slave – The Horns Of E
Bionic Slave – The Sound
silver spyder sam – Highbeam
silver spyder sam – R!otstr!ngz
Harter Techno war es, der mich aus der Heavy-Metall Welt in die Gabber Welt geleitete. Dieses Lied führt beide Welten wieder zusammen: Heavy-Metall Riffe zusammen mit analogen Synths, schnellen Beats und einer fetten Basedrum.
Bionic Slave – Ultra Beauty
Eines meiner Favouriten von Jan: Ein harter und aggressiver Sound. Kaum jemand würde vermuten, daß der Name des Liedes vom harten Synth-/Bass-Sound stammt, der entstand, als Jan eines Tages sein Mikrofon mit einer Dose „Ultra Beauty“-Schaumfestiger besprühte. Fragt mich nicht warum er das gemacht hat, aber ich bin froh, daß er es gemacht hat; Es klingt genial.
Bionic Slave – Narcotic Suite ReRemix
Bionic Slave – Gard Trance
silver spyder sam – Tempel Bassid
Analoge Synthesizer waren schon immer unser Traum, aber auf dem Amiga mit einfachen Samples und ohne Filter kaum realisierbar. Doch der findige Tüftler ließ sich nicht abschrecken. Dieses Lied verkörpert das Maximum an Leistung, was in 4 Spuren, 22.1 kHz und 512 kB zu realisieren war, und mein damaliges Ziel: Acid. Dazu wurden die Drums mit 4 Spuren erstellt und als Sample wieder gespeichert. Dann in einer einzigen Spur wieder eingespielt. Das kostet klangliche Qualität, aber anders ging das nicht.
silver spyder sam – Blunted Circus
Die Gitarren- und Stöhnsamples stammen aus Lenny Kravitz‘ „Circus“.
Kid Humanoid – E-Lec-Tron
Eines der früheren Werke (etwa um 1990-1992) von Christoph Seiler. Definitiv einer meinen ersten Motivationen und Inspirationen überhaupt mit der Musik am Computer anzufangen.
silver spyder sam – Phunk-E
Am Ende einer langjährigen Techno-Ära experimentierte ich etwas mit funkigeren Melodien und Rythmen herum. Eine dieser Experimente ist dieses Stück, das ein Pout-Porri von funkigen Instrumenten und Samples ist.

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