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Marie: Several months later

Dies ist Teil 4 von 5 der Serie "Marie".

Ist schon eine Weile her, dass ich über Marie geschrieben habe. Hab’s mir immer wieder vorgenommen, war aber nicht dazu gekommen.

Marie hat sich mittlerweile sehr gut bei uns eingelebt. Aus der angeblichen Killerkatze ist eine super Schmusekatze geworden.

Doch leider ist Marie nicht so gesund, wie man uns anfangs klar machen wollte.

Marie hatte ständig Durchfall. Einige Besuche bei unserem super Tierarzt ließen vermuten, dass sie eine Nahrungsmittel Unverträglichkeit hat. Also durften wir Marie zwei Monate mit verschiedensten premium Futtern versorgen, was aber leider nicht half. Beim letzten Besuch schlug der Arzt eine Röntgenuntersuchung vor. Dabei stellte sich heraus, dass Maries Darm chronisch entzündet war. Daher half auch kein noch so tolles Futter.
Insgesamt war ihr Zustand dennoch nicht sehr kritisch, denn trotz Durchfall aß und trank sie ausreichend. Mit dieser Erkenntnis konnte uns der Arzt auch eine erste Behandlungsstrategie vorschlagen: Marie erhält nun Kortison, dass die Verheilung des Darms bewirken soll. Und nun hat sie auch wieder normalen Stuhl.

Auf der Röntgenaufnahme konnte der Arzt auch etwas weiteres feststellen: Zwei Lendenwirbel von Marie waren einst gebrochen und wieder zusammen gewachsen. Ein Anzeichen dafür, dass sie mal mit Gewalt behandelt wurde. Da ich den Menschen im Tierheim so etwas nicht zutraue, gehe ich davon aus, dass es etwas mit den Vorbesitzern zu tun hatte. Aber lassen wir die Vergangenheit mal vergangen sein. Schließlich ist Marie bei uns sehr glücklich und auch gut aufgehoben.

Inzwischen verstehen wir uns so gut, dass wir Maries Bauch kraulen und sie auf den Arm nehmen dürfen. Und wenn ich, wie jetzt, mal wieder vor dem Computer hocke, klettert sie auf den Arbeitstisch und schlengelt sich um die Tastatur, um meine Aufmerksamkeit zu erhaschen.

  Inzwischen haben wir auch ein paar Fotos vom Marie gemacht, die man sich hier anschauen kann.

Ach ja, Marie hat jetzt seit einer Woche einen neuen Mitbewohner: Einen Albinohasen mit dem Namen Pinky. Pinky wurde aus Belgien nach Deutschland gebracht. In Belgien wurde er zum schlachten Verkauft. Seine Reise nach Deutschland brachte ihn über eine Freundin von Sarah zu uns. Pinky ist Feinschmecker und steht vor allem auf Ruccola.

Es ist toll zu beobachten, wie Marie sich auf einen Hocker legt und Stundenlang den Hasen im Käfig beobachtet. Quasi Katzenkino. Wenn der Hase mal raus durfte und sich Marie näherte, war Marie anfangs sehr skeptisch. Ein zwei mal hat sie den Hasen, der auf sie zugehoppelt kam, angefaucht. (Pinky hat da ein sehr einfaches Gemüt, und läßt sich von so etwas nicht aus der Ruhe bringen.) Aber nach und nach gewöhnt sie sich an ihn. Vielleicht spielen sie ja mal irgendwann zusammen.

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2 Responses to “Marie: Several months later” »»

  1. Comment by Jon | 11:08 24.06.09|X

    It is as it seems to me a beautiful cat! But in truth, I prefer dogs because it has loyal friends!

  2. Comment by Secco | 21:12 25.06.09|X

    I like dogs, too, but while dogs may be more loyal, cat’s have their own character and will. If you like fellowship, a dog is right. If you like a personality of it’s own, a cat is better 😉

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