Bereits im letzten Jahr hatte es einen Bericht gegeben, über die Erforschung von Rattenhirnzellen als biologische neuronale Netze. Das besondere daran war, dass die Rattenhirnzellen in einer Petrieschale liegen und mit Kabeln an einen Flugsimulator angeschlossen sind. Inzwischen sind die Ergebnisse dieses Experimentes doch recht fortgeschritten: heise berichtet, dass die Rattenneuronen in der Petrieschale bereits einen F-22 Kampfjet “bei Hurricane-Windstärke sicher” steuern. Diese, nach einem in bester Gibson-Manier geschriebenen Cyberpunk Roman klingende Geschichte ist jedoch wahr. Es scheint, als stünde dem biologischen Computer nicht mehr viel im Weg. So kann sich die Neuroinformatik wieder zurück zu ihren Ursprüngen, den biologischen neuronalen Netzen, begeben und mein nächster Rechner hat dann 1 Pfund Rattenhirnzellen.

