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computo ergo sum

Ich habe mich schon immer für die Randgebiete von Wissenschaften begeistert. Ein solches Randgebiet der Informatik ist die künstliche Intelligenz (KI). Bereits vor und in meiner Diplomarbeit habe ich mich intensiv mit künstlichen neuronalen Netzen beschäftigt. Nun wollte ich mich intensiver mit Agenten auseinander setzen, genauer mit autonomen Multiagentensimulationen.

Eine Inspiration hierfür sind sicherlich Spielagenten, wie aus dem Spiel „Die Sims“. Bei Sims sind die Agenten jedoch sehr unautonom. Man muss sie füttern, da sie sonst neben dem Kühlschrank verhungern. Ausserdem sind die Aktionsmöglichkeiten der Sims recht beschränkt und man beschäftigt sich die ganze Zeit mit 2-3 Figuren. Auf der anderen Seite stelle ich mir eine Ameisenstaat Simulation vor, in der hunderte Ameisen gemeinsame Arbeit leisten. Diese sind jedoch meist auf noch weniger Aktionen, wie Futterbeschaffung, reduziert. Gleichzeitig schweben mir Simulationen der Sozionik vor, in der das soziale Verhalten von mehreren Agenten in der Gruppe simuliert wird.

Da es sich hierbei wiedermal um ein idealistisches Mamutprojekt handelt, werde ich ohne Hoffung auf einen Abschluss Ideen und Wissen sammeln, um das ganze etwas mehr zu beleuchten.

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