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Archive for the \'Future is now\' Category

Links vor Rechts

Copyleft, den Begriff hat man schon mal gehört.

Wikipedia sagt dazu: „Es ist ein Verfahren, das Urheberrecht zu verwenden, um eine unbeschränkte Verbreitung von Kopien und veränderten Versionen eines Werkes zu ermöglichen.“

Dabei ist das im Prinzip GPL für alles.
Während man GPL eher bei Software antrifft, findet man unter Copyleft MP3 in Google recht viele Seiten, die sich nur mit freier Musik befassen.

Und bei soviel Auswahl bleibt es nicht aus, dass da auch ein paar richtig Fette Sounds dabei sind:

Beispielsweise I Believe von Sweetly Sik. Super geiler 2Step/Drum’n Bass mit Vocals.
Oder Disconnect von Dave Akuma. Ein derber klassischer Breakbeat.

Ich denke unter Copyleft findet jeder frische Musik für seinen Geschmack.

Deine Tube = TV 2.0

Auf Andrej’s Blog bin ich dem sehr beeindruckenden Video über Web 2.0 begegnet. Dabei ist mir, auch im Zusammenhang mit anderen Bloggern, welche gerne Videos aus YouTube rezitieren, aufgefallen, dass es sich bei YouTube nicht einfach um ein Sammelsurium von skurillen Internetvideos handelt, sondern eigentlich auch die neue Form des Fernsehens, welche sich alle herbei gesehnt haben, aber Keiner wirklich umsetzen konnte.

Seien wir mal ehrlich: Für mich sind Pay-TV und Digitales Fernsehen gescheiterte Versuche dem Zuschauer das Zusammenstellen seines eigenen, persönlichen Programms zu ermöglichen. Teilweise sicherlich auch, weil dort immer wieder der Mainstream des Zelluloids läuft: Filme aus Hollywood. Auf welchem TV Sender kann man schon das Web 2.0 Video oder die Human-Beatbox Interpretationen aus Kameras von Amateuren sehen? Und das ohne dafür zu bezahlen?

YouTube hat gezeigt, dass auch der Nachbar von neben an Videocontent liefern kann, der eine breite Masse anspricht. Eine solche Programmvielfalt und Auswahl hat wohl nicht einmal das Satellitenprogramm mit seinen hunderten Kanälen.
Ich kann mein Videoprogramm online und interaktiv auswählen und nach Stichwörtern suchen. So manchen langweiligen Abend habe ich mit meiner Freundin vor YouTube verbracht und mir mein eigenes Unterhaltungsprogramm zusammen geklickt.

Das Video zu Web 2.0 hat mich dazu angeregt hier einen neuen Begriff für dieses Phänomen zu wählen: TV 2.0. Wir sind das Fernsehen.

Fliegende Ratten

Bereits im letzten Jahr hatte es einen Bericht gegeben, über die Erforschung von Rattenhirnzellen als biologische neuronale Netze. Das besondere daran war, dass die Rattenhirnzellen in einer Petrieschale liegen und mit Kabeln an einen Flugsimulator angeschlossen sind. Inzwischen sind die Ergebnisse dieses Experimentes doch recht fortgeschritten: heise berichtet, dass die Rattenneuronen in der Petrieschale bereits einen F-22 Kampfjet „bei Hurricane-Windstärke sicher“ steuern. Diese, nach einem in bester Gibson-Manier geschriebenen Cyberpunk Roman klingende Geschichte ist jedoch wahr. Es scheint, als stünde dem biologischen Computer nicht mehr viel im Weg. So kann sich die Neuroinformatik wieder zurück zu ihren Ursprüngen, den biologischen neuronalen Netzen, begeben und mein nächster Rechner hat dann 1 Pfund Rattenhirnzellen.

Simuliertes Gehirn

In einem Artikel vom 07. Juni 2005 berichtet der Spiegel über ein Projekt der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, in dem 4 Super-Computer zu einem hyper Computer mit etwa 22,8 Teraflops zusammengeschaltet werden sollen, um das menschliche Gehirn als ganzes zu simmulieren.