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Barthimäus und das Amulett von Samarkand

Barthimäus ist ein Dschinn, eine von vielen Arten von Dämonen, die in einer Welt voll Magier von eben diesen beschworen und genötigt werden, Aufgaben für sie zu erledigen. Barthimäus ist ein Jugendbuch und damit recht einfach zu lesen.


Seinem „Konkurrenten“ Harry Potter hat diese Trilogie jedoch einiges voraus: Er enthält viel mehr Action und sprüht förmlich vor Witz. Die Geschichte des ersten Bandes „Das Amulett von Samarkand“ wird abwechselnd aus den zwei Perspektiven der Protagonisten geschildert: Barthimäus, der Dschinn, der nicht auf den Mund gefallen ist und Nathanael, ein 11 jähriger Magieranwärter. Die Welt in der sie leben entspricht in etwa unserer Welt, scheint aber in einer Paralleldimension stattzufinden, zumal die großen Länder von Gremien von Magiern statt Politikern verwaltet werden. So ist es kein Wunder, dass Nathanael beim Versuch, sich bei einem unbeliebten Magier zu rächen, eine Verschwörung aufdeckt.
Besonders die Abschnitte, die von Barthimäus erzählt werden, sind sehr witzig, da dieser stets Unmengen an Anekdoten parat hat (schließlich ist er einige tausende Jahre alt) und sich durch die Abenteuer statt mit Gewalt eher mit seinem pfiffigen Verstand durchkämpft.
In jedem Fall eine (ent-)spannende Lektüre, auch für erwachsene.

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