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Aller Anfang ist schwer

Neulich sprach ich mit einem Feund darüber, dass er gerne Programmieren lernen würde.

Und so musste ich darüber nachdenken, wie man jemandem, der noch nie irgend etwas programmiert hat, erklärt, wie das geht. Ich meine, da gibt es sooooviel zu erzählen, von Bits und Bytes angefangen, über Zahlentypen mit verschiedenen Wertebereichen, über Arrays, Zeichenketten und Variablentypen, über Methoden oder Funktionen. Und ganz zu schweigen von OO-Konzepten und den milliarden von Klassen in APIs.

Zu diesem Zweck wollte ich mich mal nach einem Buch umschauen, das für totale Newbies die Grundlagen verständlich erklärt und in eine Programmiersprache, am besten Java, einführt.
Solltet ihr da eine Idee haben, dann laßt es mich doch bitte wissen 😉

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8 Responses to “Aller Anfang ist schwer” »»

  1. Comment by Michael B | 0:42 25.01.07|X

    Hey da kenne ich das geniale Buch dafür.
    Ich wollte es mir schon nur deswegen kaufen, weil es auch so viel spass macht darin zu lesen.

    Es ist von Orielly und nennt sich auf deutsch von kopf bis fuss Java 5.0
    Es fängt von anfang an alles zu erklären mit beispielen und übungen und das Gehirngerecht, also abwechslung, bilder…. beide gehirnhälften halt :))

  2. Comment by Secco | 10:49 25.01.07|X

    Danke für den Tip Michael, ich werde bei Gelegenheit mal einen Blick reinwerfen. Bei O’Reilly bin ich mir aber nicht sicher, ob es für einen totalen Anfänger taugt. Schließlich kennt mein Freund noch keine Zahlentypen, wieso es sie alle gibt, was eine Schleife ist etc.
    Er ist beim Programmieren quasi bei 0. Die O’Reillys sind sehr gut geschrieben, gehen aber meistens davon aus, dass man schon mal irgendwas programmiert hat und die ganz einfachen Grundbegriffe kennt.
    Ich werde aber mal ein Exemplar auftreiben und einen Blick darauf werfen.

  3. Comment by andrej | 15:38 27.01.07|X

    Ich kenne keine bücher zu diesem thema, habe aber selbst schon einigen menschen das programmieren beigebracht. mitlerweile habe ich einfach ein konzept für mich aufgebaut, so dass es in einfachen wörtern erklären lässt. die erklärungen fangen immer mit der totalen vereinfachung an.

    beispiel: zuerst erkläre ich, dass computer anweisunge ausführt. er ist wie ein mensch, dem man eine wegbeschreibung gibt oder andere schriftliche anweisungen. diese anweisungen zu formulieren ist programmieren. irgendwann so nach ca 20 min kommt „hello world“. und dann in dem gleichen tempo weiter. angelernt habe ich mitlerweile so ca. 6 menschen. letztes mal habe ich mir als ziel gesetzt java einem kompletten nichtprogrammiere in 2 tagen bei zu bringen. mit all seinen konzepten und möglichkeiten. habs nicht ganz hingekriegt. aber in einer woche gehts. da kommen dann auch patterns vor etc 😉

    p.s.: macht wahnsinnig viel spass zu erklaeren. sollte vielleicht als trainer anfangen :))))

    p.p.s.: im übrigen glaube ich auch, dass man die konzepte der höheren mathematik etc. jedem durchschnittlich begabtem beibringen kann. ich glaube, dass sich in der wissenschaft so einiges vereinfachen lässt.

  4. Comment by Toni | 18:02 27.01.07|X

    „Von Kopf bis Fuß“ ist die deutsche Ãœbersetzung der „Head First“ Reihe, die sich speziell an Einsteiger wendet. Ich habe andere Bücher aus der Reihe bereits in Händen gehalten und finde sie Didaktisch für Einsteiger super.

    Wenn er einen etwas technischeren Einstieg bevorzugt, würde ich vielleicht das hier empfehlen: http://www.bluej.org/index.html

    Y.T.,
    Toni

  5. Comment by Secco | 9:24 29.01.07|X

    Ja, ich kenne die Head First Bücher, zumindest die für OO-Analysis und für Patterns. Das Java kenn ich leider nicht. Das Problem ist halt, dass derjenige noch nie programmiert hat. Nicht einmal Basic. Daher weiss ich nicht, ob ein solches Buch ihm weiterhilft. Vielleicht hat ja jemand das Java Buch und kann es mir mal ausleihen, damit ich mir ein Bild davon machen kann.

  6. Comment by Secco | 17:20 29.01.07|X

    Sehr interessant fand ich den Ansatz des „Hamster-Modell“s, bei dem erst einmal die ganze Sprache abstrahiert wird und man sich lediglich mit einfachen Grundbefehlen, mit denen man einen Hamster steuern kann, beschäftigt. Mit einigen sensorischen Informationen können so Bedingungen und Kontrollfluß-Befehle gelernt werden.

    Doch fürchte ich, dass meinen fast 30 Jahre alten Freund das Hamster-Modell nicht so aus den Latschen werfen wird. Daher bin ich immer noch auf der Suche.
    Ãœbrigens erinnert mich dieses Modell an eines, dass wir in der Schule hatten, um Turbo Pascal zu lernen: Niki der Roboter. Das Ding gibt es noch, inzwischen grafisch etwas mehr aufgewertet. (Damals war Niki ein Kleiner- oder Größerzeichen, je nachdem, in welche Richtung es schaute.) War für mich nicht so interessant, da ich damals schon die Grundlagen der Programmierung kannte. Und Pascal ist auch nicht „state-of-the-art“.

    Ah, gerade beim Recherchieren für Niki hab ich eine alternative Gefunden:
    Der Roboter Robi. Aber noch habe ich kein didaktisches Buch dazu gefunden…

  7. Comment by Michael B | 1:24 30.01.07|X

    Hallo Serhat, ich verstehe deine bedenken, aber wenn ich mich nicht irre (ich bin eigentlich überzeugt) das dieses Buch Head First Java 5.0 alles erklärt von der ersten schleife, arrays…

    Aus diesem grund habe ich das buch auch nicht gekauft auch wenns mir gefällt, 70% des Buches kann ich schon wenn nicht mehr…

    Trozdem ein Tolles Buch und mehr als ein Blick wehrt :)

  8. Comment by Secco | 9:48 06.02.07|X

    @andrej: ha, du hast recht. wenn man ein gutes konzept hat, kann man auch komplizierte inhalte vermitteln. leider fehlt mir derzeit dieses konzept.
    auch sehe ich diesen freund selten und kann ihm daher keinen nachhilfekurs anbieten. ein buch wäre da schon sehr hilfreich. oder eine interaktive lernumgebung.
    naja, wenn man nicht alles selber macht…

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