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Archive for März, 2007

Die Stadt der Träumenden Bücher

In Walter Moers Roman „Die Stadt der Träumenden Bücher“ macht sich der Protagonist und angehende Dichter Hildehunst von Mythenmetz in der Welt Zamonien auf die Suche nach dem Author eines Stückes perfekter Literatur, um von ihm zu lernen.
Dazu begibt sich Mythenmetz, der ein recht junger Lindwurm ist, nach Buchhaim, der Hauptstadt der Literatur, in der sich alles um Bücher dreht.

Dabei gelangt er auch in die Katakomben der Stadt, welche die eigentliche Quelle der Bücher ist: Hier haben seit Jahrtausenden die Urbewohner von Buchhaim alle Bücher gehortet. Und damit sind abermilliarden von Büchern gemeint. So ist es kein Wunder, das einige der Buchhaimer Bücherjäger sind, im Prinzip Schatzjäger auf der Suche nach wertvollen Erstausgaben sehr seltener Bücher. Doch die Katakomben sind sehr (sehr sehr) groß und beherbergen die schrecklichsten und wildesten Kreaturen.
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Schismatrix

Schismatrix ist die Bezeichnung alle Lebensformen in unserem Sonnensystem in dem gleichnamigen Roman von Bruce Sterling.
Bruce Sterling, der als einer der großen Cyberpunk-Autoren neben u. a. Wiliam Gibson, gilt, begleitet in diesem Sciencefiction Roman das Leben des Protagonisten Abelard Lindsay.

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Was besonders an Hibernate ist

Hibernate erlebt einen recht großen Hype und ist auch in aller Munde. Aber was ist so besonders an Hibernate?
Ich habe mal eine Reflektion dessen gemacht und denke folgendes dazu:

Ein Punkt ist, dass man Hibernate einfach über XML konfigurieren kann. Meiner Meinung nach ist dies Trivial. Jeder Java Anfänger kann seine Konfigurationen in XML auslagern.

Ein weiterer Punkt ist die flexible Austauschbarkeit einer speziellen Datenbank. Sicherlich ein wichtiger Punkt, aber selbst dass ist meiner Meinung nach nicht das besondere. Schließlich könnte man das durch eine Absraktionsschicht auf JDBC realisieren.

Der wichtigste Punkt ist meiner Meinung nach das Arbeiten mit POJOs. Ich habe schon mit Frameworks gearbeitet, die Persistenzen bieten, aber nur zum Preis einer Erbhierarchie. Man mußte EJB 2 like alle seine Objekte von einer Basisklasse erben. Very ugly.
In Hibernate kümmert das nicht. Ich schreibe mein Programm, als gäbe es kein Hibernate. Hibernate erstellt Proxyklassen, die alles kapseln, macht Kodeinjektion und sorgt dafür, dass alles in Ordnung ist.
DAS sind die Frameworks der Zukunft.

Update: Im übrigen ist Hibernate damit sehr Pattern-Konform, da das Proxy-Pattern Bestandteil der GoF Muster ist. Hingegen ist eine EJB2-artige Erbhierarchie ein Antipattern.

Entsprechend denke ich, dass es nicht sonderlich viel Sinn macht, in einem (dem) alten Framework, wo strenge Erbhierarchien vorgegeben sind, bei der man von einer Basisklasse erben muss, auf Hibernate umzuschwenken. Die Zeit kann man sich sparen oder das ganze Framework auf Hibernate und Spring aufbauend neu schreiben. Wäre sicherlich effektiver.