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Archive for Februar, 2007

Links vor Rechts

Copyleft, den Begriff hat man schon mal gehört.

Wikipedia sagt dazu: „Es ist ein Verfahren, das Urheberrecht zu verwenden, um eine unbeschränkte Verbreitung von Kopien und veränderten Versionen eines Werkes zu ermöglichen.“

Dabei ist das im Prinzip GPL für alles.
Während man GPL eher bei Software antrifft, findet man unter Copyleft MP3 in Google recht viele Seiten, die sich nur mit freier Musik befassen.

Und bei soviel Auswahl bleibt es nicht aus, dass da auch ein paar richtig Fette Sounds dabei sind:

Beispielsweise I Believe von Sweetly Sik. Super geiler 2Step/Drum’n Bass mit Vocals.
Oder Disconnect von Dave Akuma. Ein derber klassischer Breakbeat.

Ich denke unter Copyleft findet jeder frische Musik für seinen Geschmack.

Alice im Automatenland

Alice im Wunderland kennt wohl jeder: das weiße Kaninchen, (das sogar seinen Weg in Matrix gefunden hat,) der Grinsekater und ganz viele weitere skurrile Figuren in einem fast psychedelischen Abenteuer. Ich kenne es aus Zeichentrickverfilmungen, für das Original von Charles Lutwidge Dodgson (aka Lewis Carroll) hatte ich bis jetzt noch keine Gelegenheit.

Mit „Alice im Automatenland“ hat Jeff Noon die Alice Dilogie aufgegriffen und läßt Alice aus dem Jahr 1860 in das Jahr 2000 reisen, mit derselben Menge an Absudität wie die Originale. Beispielsweise gibt es in der Zukunft von Alice keine Siliziumcomputer, sondern Computermiten. Das sind, wie der Name schon erahnen läßt, im Grunde normale Termiten, die jedoch eine besondere Aufgabe haben: Sie beantworten Fragen. Eine einem Computermitenhügel gestellte Frage beantwortet sich nach einer gewissen Berechnungszeit durch die An- und Abwesenheit von einzelnen Computermiten. Und die Welt von Morgen hat noch weit mehr zu bieten.

Noon schneidet fast alle ethischen Fragen der Science Fiction Welt an: Seien es genetisch mutierte Mensch-Tiere oder Terboter aus Schrott, Organen von geschlachteten Tieren und einem Computermitenhirn, die sich als eigenständiges Leben begreifen.

Das ganze wird bei Noon in einen kleinen mit Kuriositäten, Anspielungen und vor allem Rätseln bespickten Thriller gepackt.

Blobs with JDBC

Gelegentlich kommt es vor, dass man Blobs (Binary Large OBjects) in der Datenbank speichern muss. Je nach Datenbank und Version muss man aber ein gezieltes Statement benutzen, damit das alles auch klappt.
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Reflection Logging

Logging ist inzwischen für Programmierer ein unabdingbares Werkzeug zur Fehlersuche. Dabei kommt es recht häufig vor, dass man nicht einfach ein Attribut eines Objektes loggen möchte, sondern den gesamten Zustand, und dass, ohne genau zu wissen, was den nun für ein Objekt vorliegt.

Zu diesem Zweck habe ich eine kleine Klasse gebastelt, mit der man über Reflection diverse Methoden eines Objektes loggen kann.
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Mukke: Blind cat

Frisch vom Composing ins Blog: So liebe ich das Internet.
Das Lied ist wieder mal mein (von mir selber so bezeichneter) typischer Stil: Teils melodisch, sehr 303 und Beatlastig. Nicht ganz so düster, aber dafür mit schön verzerrten Drums.
Der Song ist meiner Lieblingskatze gewidmet, wobei ich scheinbar auch ihr Lieblingsmensch bin, die auch so ähnlich wie die 303 rummauzen kann und die (altersbedingt) leider schon fast blind ist.

Am 28.06.2008 ist unsere liebe Cindy im stolzen Alter von 18 Jahren nach langer Krankheit von uns geschieden. Möge sie in Frieden ruhen. Ich bin dankbar einem so wundervollen Wesen begegnet sein zu dürfen.
Requiem von Sarah für Cindy.


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Mukke: Feel through you

Mit einigen Vocals einer Vocal CD habe ich mir da ein House-artiges Lied gebastelt.


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Mukke: Night Crawler

Nach einiger Zeit der Abstinenz werkle ich wieder an akkustischen Experimenten weiter. Zu diesem Zweck habe ich mir einen Flash MP3 Streamer besorgt und wollte ihn nun mal testen.
Leider sind noch keine der neuesten Werke fertig, aber hier ein noch rar veröffentlichter Track.
Wieder recht Beat-lastig, dafür aber schön düster.


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Deine Tube = TV 2.0

Auf Andrej’s Blog bin ich dem sehr beeindruckenden Video über Web 2.0 begegnet. Dabei ist mir, auch im Zusammenhang mit anderen Bloggern, welche gerne Videos aus YouTube rezitieren, aufgefallen, dass es sich bei YouTube nicht einfach um ein Sammelsurium von skurillen Internetvideos handelt, sondern eigentlich auch die neue Form des Fernsehens, welche sich alle herbei gesehnt haben, aber Keiner wirklich umsetzen konnte.

Seien wir mal ehrlich: Für mich sind Pay-TV und Digitales Fernsehen gescheiterte Versuche dem Zuschauer das Zusammenstellen seines eigenen, persönlichen Programms zu ermöglichen. Teilweise sicherlich auch, weil dort immer wieder der Mainstream des Zelluloids läuft: Filme aus Hollywood. Auf welchem TV Sender kann man schon das Web 2.0 Video oder die Human-Beatbox Interpretationen aus Kameras von Amateuren sehen? Und das ohne dafür zu bezahlen?

YouTube hat gezeigt, dass auch der Nachbar von neben an Videocontent liefern kann, der eine breite Masse anspricht. Eine solche Programmvielfalt und Auswahl hat wohl nicht einmal das Satellitenprogramm mit seinen hunderten Kanälen.
Ich kann mein Videoprogramm online und interaktiv auswählen und nach Stichwörtern suchen. So manchen langweiligen Abend habe ich mit meiner Freundin vor YouTube verbracht und mir mein eigenes Unterhaltungsprogramm zusammen geklickt.

Das Video zu Web 2.0 hat mich dazu angeregt hier einen neuen Begriff für dieses Phänomen zu wählen: TV 2.0. Wir sind das Fernsehen.